Verlagerung aus Tschechien nach Ägypten in der Chemieindustrie Verlagerung aus Tschechien nach Ägypten in der Chemieindustrie

Verlagerung aus Tschechien nach Ägypten in der Chemieindustrie

Lage: Litvinov–Alexandria (ca. 4.650 km)
Zeit der Ausführung: 6 Monate
Anzahl von LKWs: 80 Container, 4 davon Oversized-Container
Gewicht von abgebauten Geräten: 1.300 Tonnen

Das Projekt umfasste die Demontage und Verlagerung einer Produktionslinie vom Harnstoff aus Erdgas aus der Tschechischen Republik nach Alexandria. Es dauerte sechs Monate, mit durchschnittlich 25 Mitarbeitern an der Baustelle. Die demontierten großen Bauwerkteile wurden mit Barken vom in der Nähe gelegenen Hafen in Litvinov nach Dresden transportiert. Anschließend zu den zwei Häfen in Rotterdam und Hamburg, von wo aus sie mit dem Schiff nach Alexandria fuhren.
Sicherheitsangelegenheiten spielten bei diesem Projekt eine wichtige Rolle. Zwei Jahre davor brach in der Fabrik Feuer aus. Das Unternehmen musste Verluste von mehreren hundert Millionen Euro hinnehmen. Daher mussten die
Arbeiter sehr strenge Gesundheitsvorschriften und Sicherheitsregeln einhalten und sich einer Fachausbildung
unterziehen. Damit keine elektrostatische Aufladung überspringen konnte, mussten sie elektrostatische Kleidung
tragen, die viermal teurer als normale Arbeitskleidung ist.

AUFGETRETENE PROBLEME UND WIE DIESE GELÖST WURDEN

Eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt war die korrekte Positionierung von Kränen zum Heben der schwersten Elemente – insbesondere des 82-Tonnen-schweren Hauptreaktors. Aufgrund des begrenzten Platzangebots in der Nähe der Anlage bestand die Gefahr, dass sich die Positionierung des Krans auf die unterirdischen Rohre auswirken könnte, da dort zu viel Druck entstehen würde. Letztendlich wurde der richtige Ort gefunden und die Demontage verlief ohne größere Hindernisse. Ein weiteres Thema war der Transport – der Hauptreaktor war ca. 30 m lang und wurde horizontal auf einem übergroßen LKW abgestellt. Das Hauptproblem während des Transports waren Kurven – der Reaktor war sehr lang und es bestand die Gefahr, dass er sich verfängt und beschädigt wird.

Ich habe über 100 Verlagerungsprojekte in der Branche erfolgreich abgeschlossen. In den letzten
paar Jahren beobachten wir großen Einfluss neuer Technologien auf die Umsetzung solcher Projekte.
Darüber hinaus dauerte die Demontage einer einfachen Presse in der Vergangenheit volle drei Tage,
das nächste Projekt dieser Art konnte jedoch schon in 2 Tagen abgeschlossen werden. Aufgrund von
Erfahrungen konnte die Arbeit viel effizienter erledigt werden. Es ist immer eine große Herausforderung,
mit Kränen zu arbeiten, insbesondere mit exakter Einstellung und sorgfältigem Transport der Ladung.
– Karol Kunc, Projektmanager, Pol-Inowex

 







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