Verlagerung eines Kraftwerkes aus Österreich in die Türkei Verlagerung eines Kraftwerkes aus Österreich in die Türkei

Verlagerung eines Kraftwerkes aus Österreich in die Türkei

Lage: Voitsberg in Österreich – Canakale in der Türkei (ca. 1.600 km)
Zeit der Ausführung: 16 Monate
Anzahl von LKWs: 694 Gewicht der abgebauten
Geräte: 12.000 Tonnen
Schwerstes Element: 270 Tonnen

Das Voitsberg-Projekt beinhaltete Demontage und Verlagerung eines Kohlekraftwerkes mit dem Volumen von 320 MW,
das in Zusammenhang mit der Reduktion des Elektrizitätsbedarfes nach der Krise 2008 verkauft wurde. Das Projekt
wurde zu einem der größten Projekte Europas, das im Jahr 2014 durchgeführt wurde. Das Spektrum war auch beeindruckend – das Kesselhaus selbst war über 100 Meter hoch und hatte somit ein Drittel Höhe des Eiffel-Turmes.
Das Projekt war lang und anspruchsvoll – der Vertrag wurde im 2. Quartal 2014 unterzeichnet, der Betrieb wurde im 2.-3. Quartal 2015 geschlossen (rund ein Jahr dauerte die Erledigung von Formalitäten) und die Verlagerung dauerte über 16 Monate. Die Inbetriebnahme erfolgte im Juni 2018. Der Verlagerungsprozess beinhaltete die Demontage, den Transport und die Montage spezialisierter, fortgeschrittener Ausrüstung wie der Dampfkessel, der Dampfturbinengeneratoren, einer Rauchgasentschwefelungseinheit sowie unterschiedlicher elektrostatischer Filter.

AUFGETRETENE PROBLEME UND WIE DIESE GELÖST WURDEN

Für dieses Projekt delegierte der Kunde keine Mitarbeiter, die den Demontageprozess beobachten und dokumentieren würden. Es wurde zu einem großen Hindernis, weil eine interne Unterstützung durch das Kundenpersonal von unschätzbarem Wert ist, vor allem was die Montage betrifft, wo die Maschinen stehen sollen, sowie, was diese Platzierung beeinflusst. Die Verantwortung sollte nicht dem Auftragnehmer zufallen, weil nicht er die Infrastruktur im Nachhinein nutzen wird. Das Kundenpersonal ist auch am Demontageort hilfreich. Oft besitzen die Mitarbeiter ein detailliertes Wissen über die spezialisierte Ausstattung, mithilfe derer eine einfache Dokumentation vorbereitet wird. Bei solchen Situationen bildet die Wiederzusammenstellung keine große Herausforderung. Darüber hinaus war es in letzter Arbeitsetappe notwendig, den Aufzug abzubauen – was bedeutete, dass das Hochklettern zur obigen Etage des Kraftwerkes über 20 Minuten dauerte!

Im Falle der Verlagerung des Voitsberg-Kraftwerkes war die erneute Montage des Kraftwerkes anhand vorbereiteter Dokumentation sichernde Aktivitäten besonders wichtig. Es war gerade die gut vorbereitete Dokumentation, der die größte Rolle bei der Abwicklung des Gesamtprojektes zugefallen ist.
– Michael Pichler, Dipl. Ing., Betreuer des Voitsberg-Verlagerungsprojektes seitens des Verkäufers

 







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